Dr. Edeltraut HerzbergAls promovierte Diplom-Chemikerin war ich über 20 Jahre im Außendienst als Pharmareferentin unterwegs. Während dieser Tätigkeit hatte ich das Glück, vieles über Medizin, Ärzte, Leitlinien, evidenzbasierten Therapierichtlinien und vielen Problemen der in der Medizin tätigen Personen erfahren. Ich hatte es in der Hand, Ärzte von neuen Therapien und Arzneimitteln zu überzeugen. Das war sehr spannend und hat viel Spaß gemacht.

Irgendwann hatte ich ein Schlüsselerlebnis, bei dem ich merkte, wie starr das ganze System ist und wie auch Fehlentscheidungen von Ärzten getroffen werden. Eine Freundin litt an Panikattacken und bekam ein Antidepressivum verordnet. Nach über einem Jahr stellten sich bei ihr Missempfindungen in den Beinen, wie Kribbeln, krampfhafte Zustände ein. Sie wurde zum Pulmologen geschickt und bekam ein Medikament gegen unruhige Beine, (Restless Legs) verordnet. Zum Glück hat meine Freundin diese Medikament nicht eingenommen, sondern ihre eigenen Recherchen brachten sie auf den Gedanken, dass dies Nebenwirkungen des Antidepressivums sind, das sie dann langsam abgesetzt hatte. Die Symptome verschwanden und die Panikattacken hatte sie auch besiegt.

Was sagt uns diese Geschichte: Ärzte behandeln in der Regel Symptome, nach den Ursachen wird selten geschaut und Prophylaxe wird fast gar nicht betrieben. Diese Erkenntnis hat mich dazu bewogen, eine Ausbildung zur Heilpraktikerin durchzuführen, wohlwissend, dass ich dabei nur eine andere Sicht auf medizinische Probleme bekomme. Nach der HP-Prüfung begann ich mich mit neuen Aspekten der Medizin, wie der Mitochondrien-Medizin zu beschäftigen. Mir haben sich dabei ganz neue Perspektiven für die Behandlung von Patienten aufgetan. Ich bin bis heute begeistert, wie man hier an die Ursachen des Alterns, der Entstehung von Krankheiten und effektiven Therapiemöglichkeiten herankommt.

Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass ich jegliche Art von klassischer Medizin ablehne. Ich denke, dass beide zusammengehen müssen, damit für den Patienten das optimale Ergebnis erzielt wird. Die klassischen Medikamente wirken in der Regel schneller. Jedoch haben sie Nebenwirkungen, und, auch wenn dies nicht der Fall ist, hinterlassen sie ihre Spuren in den Körperzellen. So ist dann eine Umstellung auf andere Therapieformen nötig.

Seit zwei Jahren betreibe ich eine kleine Heilpraxis für mitochondriale Medizin. Mein Ziel dabei ist es, die Patienten optimal zu versorgen. Ich möchte aber auch, dass viel mehr Menschen von dieser tollen Heilmethode erfahren. Ärzte und Heilpraktiker, die diese Methoden anwenden arbeiten ursächlich und haben viele Erfolge aufzuweisen.

Aus diesem Grund habe ich den Podcast ins Leben gerufen mit dem Titel „Duchatmen der Gesundheitspodcast“.

In diesem Podcast wird beschrieben, dass jeder in der Lage ist, etwas für seine Gesundheit zu tun. Es wird gezeigt, was die tatsächlichen Ursachen von Erkrankungen sind und welche Wege es gibt, sie zu behandeln. In lebensnahen Episoden und Experteninterviews erfährt der Hörer, wie chronischer Stress die Entstehung von Burnout, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Depressionen und Krebserkrankungen begünstigt und vieles mehr.

Mit meinem Podcast möchte ich dazu beitragen, das Wissen über die mitochondriale Medizin zu verbreiten, damit jeder in der Lage ist, Dauerstress zu vermeiden, die Leistungsfähigkeit zu erhalten sowie das biologische Altern zu verzögern.